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Bauleistungsversicherung - wenn auf der Baustelle etwas schiefgeht, bevor es fertig ist

Rohbau fertig. Material geliefert. Fortschritt sichtbar.

Und dann: Starkregen flutet die frisch gegossene Bodenplatte. Unbekannte entwenden über Nacht eingebaute Kupferleitungen. Ein Brand zerstört den halbfertigen Dachstuhl vollständig.

Während der Bauphase ist das Risiko am höchsten – und der Schutz durch klassische Versicherungen am geringsten.

👉 Jetzt Ihr Bauprojekt prüfen lassen


Warum Bauprojekte ohne Bauleistung ein unterschätztes Risiko eingehen

Viele Bauherren und Bauunternehmen gehen davon aus, dass Schäden während der Bauphase bereits über bestehende Versicherungen abgesichert sind. Die Haft­pflichtversicherung des ausführenden Unternehmens werde schon greifen, kleinere Bauvorhaben seien ohnehin überschaubar und spätestens mit der späteren Ge­bäude­ver­si­che­rung bestehe ausreichender Schutz. Genau diese Annahmen führen jedoch immer wieder zu gefährlichen Deckungslücken.

Die Realität ist: Während der Bauphase besteht durch klassische Gebäude- oder Haft­pflichtversicherungen in der Regel kein umfassender Versicherungsschutz – es sei denn, dieser wurde ausdrücklich vereinbart. Und selbst wenn eine Haft­pflichtversicherung leistet, ersetzt sie ausschließlich Schäden gegenüber Dritten, nicht jedoch Schäden am entstehenden Bauwerk selbst.

Die Folge: Beschädigungen durch Unwetter, Vandalismus, Material- oder Ausführungsfehler können unmittelbar zu erheblichen Mehrkosten, Bauverzögerungen und finanziellen Belastungen führen. Bereits ein einziger unversicherter Schaden kann ein eng kalkuliertes Bauprojekt wirtschaftlich ernsthaft gefährden.


Was auf einer Baustelle wirklich passiert

Baustellen sind Hochrisikobereiche. Schäden entstehen durch:

  • Ungewöhnliche Witterung: Sturm reißt den Dachstuhl aus der Verankerung, Unwetter überfluten den Keller, Hagel beschädigt frisch eingedeckte Dachflächen
  • Vandalismus: Unbefugte dringen in die Baustelle ein und beschädigen bereits erbrachte Leistungen
  • Brand, Blitz und Explosion (gegen besondere Vereinbarung): Feuer zerstört den halbfertigen Rohbau – das Risiko kann zusätzlich eingeschlossen werden
  • Hochwasser und Gewässerrisiken (gegen besondere Vereinbarung): Bei erhöhtem Überschwemmungsrisiko kann auch ungewöhnliches Hochwasser abgesichert werden
  • Diebstahl eingebauter Teile: Fest mit dem Gebäude verbundene Bestandteile wie Heizkörper, Leitungen oder Armaturen werden entwendet

👉 Wichtig: Auch die Leistungen von Subunternehmern sind mitversichert, unabhängig davon, wer den Schaden verursacht hat.

👉 Entscheidend: Die Bauleistungsversicherung schützt das Bauwerk selbst und bereits erbrachten Leistungen und verbauten Materialien.


Was die Bauleistungsversicherung leistet

Schutz für das Bauwerk von Baubeginn bis Abnahme

Die Bauleistungsversicherung schützt vor unvorhergesehenen Beschädigungen und Zerstörungen an der Bauleistung, vom ersten Spatenstich bis zur Schlüsselübergabe.

Versichert sind typischerweise:

  • Das Bauwerk im Rohbau- und Ausbaustand
  • Eingebrachte Baustoffe, Bauteile und Materialien
  • Bereits erbrachte Bauleistungen, auch durch Subunternehmer
  • Schäden durch ungewöhnliche Witterung
  • Vandalismus und Diebstahl eingebauter Teile
  • Brand, Blitz und Explosion
  • Hochwasser und Gewässerrisiken

👉 Die Versicherung gilt für die gesamte Bauzeit, von der Grundsteinlegung bis zur Abnahme.


Wo Bauherren und Unternehmer regelmäßig falsch aufgestellt sind

Wir sehen häufig:

  • Keine Bauleistungsversicherung abgeschlossen – in der Annahme, andere Policen würden greifen
  • Versicherungssumme entspricht nicht den tatsächlichen Baukosten (Unterversicherung)
  • Subunternehmerleistungen nicht eingeschlossen
  • Bauzeitverlängerungen nicht gemeldet – Versicherungsschutz endet zu früh
  • Brand und Hochwasser nicht als optionaler Baustein vereinbart – obwohl das Risiko besteht
  • Keine Abstimmung mit der Bau­herren­haft­pflicht

👉 Ein Schadensfall ohne ausreichende Deckung kann nicht nur das Budget, sondern den gesamten Projektzeitplan gefährden.


Was sinnvoll als ergänzende Bausteine kombiniert werden sollte 

Die Bauleistungsversicherung steht selten allein. Je nach Projekt empfehlen sich ergänzend:

  • Bau­herren­haft­pflicht: Absicherung von Schadenersatzansprüchen Dritter, die durch das Bauvorhaben entstehen. Hier gelangen Sie zur Bau­herren­haft­pflicht
  • Baukombiversicherung: Kombination aus Bauleistung, Bau­herren­haft­pflicht und weiteren Baurisiken in einem Vertrag. Hier gelangen Sie zur Baukombi
  • Feuer-Rohbauversicherung: Übergangsschutz bis die Ge­bäude­ver­si­che­rung greift – sinnvoll, wenn Brand nicht in der Bauleistung eingeschlossen ist
  • Montageversicherung: Bei technischen Anlagen und Maschinen, die Teil des Bauvorhabens sind

👉 Erst das Zusammenspiel der richtigen Bausteine ergibt vollständigen Schutz für das gesamte Bauvorhaben.


Baurisiken strukturiert absichern - nicht nach Schema F

Jedes Bauprojekt bringt eigene Risiken mit sich. Deshalb analysieren wir zunächst die entscheidenden Faktoren: die Art, den Umfang und den Wert des Bauvorhabens, die beteiligten Parteien und deren Verantwortlichkeiten sowie die geplante Bauzeit und mögliche Verlängerungsrisiken. Darüber hinaus berücksichtigen wir besondere Risikofaktoren – beispielsweise die Lage des Objekts, die Beschaffenheit des Baugrunds oder die Komplexität der Projektstruktur. Auch die Einbindung sinnvoller Zusatzbausteine, etwa zum Schutz vor Brand- oder Hochwasserrisiken, sowie die Abstimmung mit bestehenden Haft­pflicht- und Ge­bäude­ver­si­che­rungen werden geprüft.

Auf dieser Grundlage entwickeln wir ein passgenaues Bauversicherungskonzept mit bedarfsgerechten Versicherungssummen, den richtigen Deckungsbausteinen und klar definierten Verantwortlichkeiten – damit Ihr Bauvorhaben von der ersten Bauphase bis zur Fertigstellung verlässlich abgesichert ist.


Ein typischer Schadenfall bei Bauprojekten

Ein Rohbau wird während der Bauphase durch ein starkes Unwetter beschädigt. Sturm reißt Teile des halbfertigen Dachstuhls aus der Verankerung, bereits eingebrachte Materialien werden zerstört.

Folge ohne Bauleistungsversicherung:

  • Kosten für Abriss und Entsorgung des beschädigten Bereichs
  • Wiederholung bereits bezahlter Bauleistungen
  • Bauzeitverlängerung mit Folgekosten

👉 Mit passender Bauleistungsversicherung: Schadensersatz für beschädigte Leistungen und Materialien – das Projekt läuft weiter & das Unwetter trifft das Bauwerk, nicht Ihr Budget.


Ist Ihr Bauvorhaben von Baubeginn bis Abnahme wirklich abgesichert? 

Die entscheidende Frage ist nicht, ob auf Ihrer Baustelle etwas passieren kann – sondern wer im Ernstfall zahlt.

Wir zeigen Ihnen:

  • Ob Ihr Projekt ausreichend abgesichert ist
  • Welche Lücken in bestehenden Konzepten bestehen
  • Wie ein vollständiges Bauversicherungskonzept aussieht

👉 Kostenfreie Risikoanalyse vereinbaren