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Internationale Versicherungsprogramme - globaler Schutz braucht lokales Wissen

Ihr Unternehmen ist international aufgestellt. Tochtergesellschaften in mehreren Ländern. Lieferketten über Kontinente. Risiken, die keine Grenzen kennen.

Eine deutsche Police schützt nicht automatisch im Ausland und eine lokale Police schützt nicht automatisch vollständig.

Internationale Versicherungsprogramme lösen genau dieses Problem. Aber nur, wenn sie richtig strukturiert sind.

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Warum international tätige Unternehmen mit Standardlösungen scheitern

Viele mittelständische Unternehmen mit internationaler Präsenz gehen davon aus, dass ihre bestehenden Versicherungslösungen automatisch auch im Ausland greifen. Die Realität ist jedoch deutlich komplexer. Während die deutsche Muttergesellschaft häufig über einen umfassenden Versicherungsschutz verfügt, sind Tochtergesellschaften im Ausland nicht selten unzureichend abgesichert. Lokale Policen bestehen zwar oftmals, orientieren sich jedoch an landesspezifischen Standards und decken nicht immer die tatsächlichen Risiken des Unternehmens ab.

Hinzu kommt, dass im Schadenfall Deckungslücken zwischen Mutter- und Tochtergesellschaft entstehen können und regulatorische Anforderungen einzelner Länder häufig übersehen werden. Die Folge sind Policen, die zwar formal vorhanden sind, im entscheidenden Moment jedoch nicht den erforderlichen Schutz bieten.

👉 Das Ergebnis: Im Ernstfall greift keine Police richtig – und genau dann zeigt sich, wie teuer eine unzureichend abgestimmte internationale Versicherungsstruktur werden kann.


Wie ein IVP funktioniert und woraus es besteht

Ein internationales Versicherungsprogramm (IVP) ist kein einzelner Vertrag, sondern ein koordiniertes System aus mehreren Policen, das globalen Schutz mit lokaler Compliance verbindet.

Masterpolice

Die Masterpolice wird am Stammsitz des Unternehmens, in der Regel in Deutschland, abgeschlossen. Sie definiert den globalen Mindeststandard für Deckung und Versicherungssummen und gilt als übergeordneter Rahmen für das gesamte Programm.

👉 Die Masterpolice sichert ab, was lokale Policen nicht oder nicht ausreichend abdecken.

Local Policies (LoPos)

In jedem Land, in dem das Unternehmen präsent ist, werden lokale Policen ausgestellt. Sie sind notwendig, weil viele Länder aus regulatorischen oder steuerrechtlichen Gründen einen lokalen Versicherungsnachweis vorschreiben.

👉 LoPos stellen sicher, dass das Unternehmen vor Ort compliant ist und lokale Behörden, Vertragspartner oder Gerichte im Schadenfall einen anerkannten Versicherungsnachweis erhalten.

DIC – Difference in Conditions

Lokale Policen spiegeln den lokalen Marktstandard wider der in vielen Ländern deutlich unterhalb des deutschen Niveaus liegt. DIC-Deckung schließt die qualitativen Lücken zwischen der lokalen Police und dem Standard der Masterpolice.

👉 Was die lokale Police nicht deckt, deckt die Masterpolice über DIC.

DIL – Difference in Limits

Lokale Versicherungssummen reichen häufig nicht aus. DIL-Deckung stockt die quantitativen Lücken bis auf das Niveau der Masterpolice auf.

👉 Was die lokale Police dem Umfang nach nicht abdeckt, deckt die Masterpolice über DIL.

Das Zusammenspiel in der Praxis:

Baustein Funktion
Masterpolice Globaler Standard, übergeordnete Deckung
Local Policy Lokale Compliance, anerkannter Nachweis vor Ort
DIC

Schließt qualitative Deckungslücken der lokalen Police

DIL

Schließt quantitative Summenlücken der lokalen Police

 

👉 Erst das Zusammenspiel aller Bausteine ergibt vollständigen, compliance-konformen Schutz.


Für wen sind IVPs wirklich relevant?

Relevant für jeden, der grenzüberschreitend tätig ist:

  • Mittelständische Unternehmen mit Tochtergesellschaften oder Niederlassungen im Ausland
  • Exportorientierte Unternehmen mit Haftungsrisiken in internationalen Märkten
  • Unternehmen mit internationalen Lieferketten und grenzüberschreitenden Vertragsbeziehungen
  • Projektgeschäft im Ausland: Unternehmen, die Anlagen, Maschinen oder Dienstleistungen international liefern
  • Family Offices und Investoren mit internationalen Beteiligungsstrukturen

👉 Grundregel: Sobald ein Unternehmen Risiken außerhalb Deutschlands trägt, ob durch Tochtergesellschaften, Projekte oder Lieferverträge, sollte die Versicherungsstruktur international aufgestellt sein.


Wo internationale Programme regemäßig versagen

Wir sehen in der Praxis häufig:

  • Masterpolice ohne abgestimmte LoPos – Compliance-Risiko in einzelnen Ländern
  • LoPos ohne DIC/DIL-Abstimmung – erhebliche Deckungslücken im Schadenfall
  • Keine zentrale Steuerung des Programms – fehlende Übersicht über den weltweiten Versicherungsschutz
  • Lokale Versicherer mit unzureichendem Rating oder fehlender Netzwerkanbindung
  • Unklare Regelung, welche Police im Schadenfall primär greift
  • Wechselkurs- und Steuerrisiken in der Prämienverteilung nicht berücksichtigt

👉 Ein IVP, das nicht zentral gesteuert wird, ist kein Programm, sondern eine Sammlung unkoordinierter Policen.


Warum Aventus die richtige Adresse ist: Netzwerk, Erfahrung und direkte Zugänge statt Theorie

Internationale Versicherungsprogramme sind kein Standardprodukt. Sie erfordern:

  • Marktzugang in den relevanten Ländern – über ein belastbares Netzwerk lokaler Broker und Versicherer
  • Kenntnis regulatorischer Anforderungen pro Land – denn was in Deutschland gilt, gilt nicht in Brasilien, Singapur oder den VAE
  • Erfahrung in der Programmstrukturierung – damit Masterpolice, LoPos und DIC/DIL sauber ineinandergreifen
  • Einen zentralen Ansprechpartner in Deutschland – der das gesamte Programm koordiniert und im Schadenfall die Fäden zusammenhält

👉 Genau das bringen wir mit.

Wir verfügen über direkte Zugänge zu internationalen Netzwerken und Spezialmakler-Partnern in den relevanten Märkten von Europa über Nordamerika bis Asien und dem Nahen Osten. Wir strukturieren, koordinieren und steuern internationale Programme zentral aus Deutschland mit klarem Blick auf Compliance, Deckungsqualität und Kosteneffizienz.

Kein Weitervermitteln. Kein „fragen Sie mal lokal nach."

Ein Ansprechpartner. Ein Programm. Globaler Schutz.


Der Aventus Ansatz - vom Risikoprofil zum funktionierenden Programm

Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess:

  • Analyse Ihrer internationalen Risikosituation und Unternehmensstruktur
  • Identifikation der relevanten Länder und ihrer regulatorischen Anforderungen
  • Strukturierung des Programms (Masterpolice, LoPos, DIC/DIL)
  • Auswahl und Koordination lokaler Netzwerkpartner
  • Laufende Programmsteuerung und -anpassung bei Veränderungen
  • Zentrale Schadenkoordination über alle Länder

👉 Unser Ziel: Ein internationales Versicherungsprogramm, das nicht nur auf dem Papier funktioniert – sondern im Schadenfall in jedem Land greift.


Der Unterschied, den ein sauber aufgesetztes IVP machen kann

Ein mittelständisches Maschinenbauunternehmen beliefert Kunden in zwölf Ländern und betreibt Montageteams vor Ort. Ein Schadenfall in Südostasien: Eine gelieferte Anlage verursacht einen Produktionsausfall beim Kunden. Der Kunde macht Schadenersatz nach lokalem Recht geltend.

Ohne strukturiertes IVP:

  • Die deutsche Haft­pflichtpolice greift nicht vollständig im Ausland
  • Die lokale Police hat eine zu niedrige Deckungs­summe
  • Streit zwischen zwei Versicherern, welche Police zuständig ist

Mit strukturiertem IVP:

  • Lokale Police greift primär und ist compliant
  • DIC/DIL der Masterpolice schließt die Lücke zur tatsächlichen Schadenhöhe
  • Zentrale Koordination durch uns als Ansprechpartner für alles

Grenzüberschreitende Risiken. Lückenloser Schutz.


Wissen Sie, ob ihre internationalen Risiken wirklich sauber abgesichert sind? 

Wir zeigen Ihnen:

  • Ob eine internationale Absicherung für Sie notwendig und sinnvoll ist
  • Wo Ihre aktuelle internationale Absicherung Lücken hat
  • Welche Länder und Risiken besondere Anforderungen stellen
  • Wie ein belastbares IVP für Ihre Unternehmensstruktur aussieht

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