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Eine erweiterte Produkthaftpflicht - wenn Ihr Produkt nicht dort endet, wo es verkauft wird

Ein Produkt ist selten isoliert zu betrachten. Es wird verbaut, weiterverarbeitet, kombiniert und Teil komplexer Wertschöpfungsketten. Genau dadurch entstehen Risiken häufig nicht dort, wo der ursprüngliche Fehler passiert, sondern erst in den nachgelagerten Prozessen.

Die zentrale Herausforderung liegt daher nicht im Produkt selbst, sondern in seiner Wirkung entlang der Lieferkette.

Genau hier reicht eine reine Betriebshaftpflicht nicht mehr aus.

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Warum die klassische Haft­pflicht nicht ausreicht 

Viele Unternehmen verlassen sich auf ihre Betriebshaftpflicht. Das Problem: Die Betriebshaftpflichtversicherung deckt keine Schäden, die das Produkt verursacht.

Typische Szenarien:

  • Ihr Produkt wird weiterverarbeitet und verursacht dort Schäden
  • Fehlerhafte Teile müssen beim Kunden ausgebaut und ersetzt werden
  • Produktionsprozesse werden unterbrochen
  • komplette Chargen müssen zurückgerufen werden

👉 Diese Kosten sind häufig nicht oder nur unzureichend abgesichert und genau hier entstehen große finanziellen Risiken.


Die wirtschaftlich relevanten Schäden entstehen selten am Ursprung des Fehlers, sondern entlang der weiteren Verarbeitung und Nutzung.

Besonders relevant sind dabei Kosten, die durch Ein- und Ausbauprozesse entstehen, durch Unterbrechungen in der Produktion oder durch notwendige Prüf- und Rückrufmaßnahmen entlang der Lieferkette.

In komplexen Produktions- und Handelsstrukturen können sich solche Effekte schnell vervielfachen und zu erheblichen Gesamtbelastungen führen.


Was eine erweiterte Produkthaftpflichtversicherung wirklich leisten muss

Eine erweiterte Produkthaftpflicht ist kein „Upgrade“, sondern eine strukturelle Erweiterung des Risikoschutzes. Eine gute Lösung schließt genau die Lücken, die Standardpolicen offenlassen:

  • Absicherung von Ein- und Ausbaukosten
  • Schutz bei Weiterverarbeitungs- und Vermischungsschäden
  • Übernahme von Prüf-, Sortier- und Nachbesserungskosten
  • Deckung von Rückrufkosten
  • Absicherung komplexer Lieferkettenrisiken

Entscheidend ist die richtige Ausgestaltung der Bedingungen und nicht nur die Versicherungssumme.


Der häufigste Fehler: formell versichert, praktisch ungeschützt

In unserer Praxis sehen wir immer wieder dasselbe Muster. Viele Unternehmen sind „versichert“, aber:

  • zentrale Kostenpositionen sind gar nicht eingeschlossen
  • Einschränkungen in den Bedingungen werden übersehen
  • Deckungs­summen stehen in keinem Verhältnis zum Risiko
  • Internationale Schadenkonstellationen sind nicht sauber geregelt
  • Rückrufkosten sind nur teilweise oder gar nicht versichert

Das Ergebnis: Auf dem Papier „versichert“ – im Schadenfall massive Lücken.


Wir denken Produkthaftung entlang der realen Wertschöpfung

Wir prüfen nicht nur Policen, sondern wie Ihr Risiko tatsächlich entsteht.

  • Ihre Rolle in der Lieferkette (Hersteller, Zulieferer, Händler)
  • Ihre Produktions- und Verarbeitungsprozesse
  • Ihre Abnehmerstruktur und Vertragskonstellationen
  • internationale Abhängigkeiten und Exponierung

Auf dieser Basis entwickeln wir ein Deckungskonzept, das nicht theoretisch funktioniert, sondern im Schadenfall standhält.

Unser Ziel: Keine bösen Überraschungen im Ernstfall.


Wissen Sie wie hoch Ihr tatsächliches Produktrisiko ist?

Die entscheidende Frage ist nicht, ob ein Fehler passieren kann, sondern wie teuer es im Ernstfall wird.

Wir analysieren in kurzer Zeit:

  • Wo Ihre größten Risikotreiber liegen
  • Welche Deckungslücken real kritisch sind
  • Sinnvolle Absicherungsstrategien